Lohn- & Gehaltsabrechnungen

Beschäftigen Sie Angestellte in Ihrem Unternehmen, gehört die Erstellung von Lohn- und Gehaltsabrechnungen zu Ihren verpflichtenden Aufgaben. Bei wenigen Mitarbeitern ist es Ihnen vielleicht möglich, Zeit zu finden, um diese selbst anzufertigen. Steigt deren Zahl, müssen Sie mit einem hohen Arbeitsaufwand rechnen, für den Sie möglicherweise gar keine Kapazitäten frei haben. Jetzt ist der Punkt gekommen, entweder einen Buchhalter einzustellen oder die Lohn- und Gehaltsabrechnung in die erfahrenen Hände eines Steuerberaters zu legen.

Regeln bei der Erstellung einer Lohn- und Gehaltsabrechnung beachten

Bei der Erstellung einer Lohn- und Gehaltsabrechnung sind einige wichtige Regeln zu beachten. Fehler dürfen Sie sich im Prinzip nicht erlauben, sonst müssen Sie mit Ärger seitens des Finanzamtes rechnen. Zunächst einmal widmen wir uns dem Thema, was unter einer derartigen Abrechnung zu verstehen ist. Sie weist das Gehalt eines Angestellten auf und zeigt außerdem explizit, wie sich dieses zusammensetzt. Aufgrund der Tatsache, dass die Lohn- und Gehaltsabrechnung dem Arbeitnehmer als Einkommensnachweis dient (beispielsweise für eine Kreditaufnahme, die Steuererklärung oder Wohnungssuche), ist die Fehlerlosigkeit von großer Bedeutung.

Wussten Sie, dass sich die Begriffe Lohn und Gehalt unterscheiden? Letztere Bezeichnung kommt zur Anwendung, wenn der Arbeitnehmer einen festen monatlichen Betrag für seine Arbeit erhält. Dieser bleibt unverändert, auch wenn Überstunden geleistet wurden oder nicht. Lohn erhält ein Mitarbeiter für seine tatsächlich erbrachten Arbeitsstunden, das bedeutet, dass die Monatsabrechnung jeweils unterschiedlich ausfallen kann. Damit der Arbeitnehmer die Höhe des Nettolohnes – der sich aus dem Bruttobetrag abzüglich Steuern sowie Sozialversicherungsbeiträgen berechnet – nachvollziehen kann, werden die monatlichen Abzüge jeweils extra angegeben.

Aufzuführen sind im einzelnen

  • Lohnsteuer – sie berechnet sich nach dem Einkommen sowie der
  • Lohnsteuerklasse,
  • Kirchensteuer – je nach Bundesland und Höhe des Gehaltes unterschiedlich,
  • Solidaritätszuschlag – er beträgt in der Regel 5,5 Prozent (Stand: Januar 2019), teilweise ist der Arbeitnehmer davon befreit oder zahlt einen reduzierten Satz,

darüber hinaus

  • Arbeitslosenversicherung – 3 Prozent,
  • Rentenversicherung – 18,6 Prozent,
  • Krankenversicherung – 14,6 Prozent und
  • Pflegeversicherung – 2,55 Prozent,

diese berechnen sich jeweils aus dem Bruttolohn und werden jeweils hälftig vom Arbeitgeber sowie -nehmer übernommen.

Weitere Angaben bei der Lohn- und Gehaltsabrechnung

Zudem sind Sie bei der Erstellung von Lohn- und Gehaltsabrechnungen zu zahlreichen weiteren Angaben verpflichtet. Darunter fallen unter anderem die Stammdaten des Mitarbeiters, Versicherungsnummer, Steuerklasse, Steuer-ID, Bruttolohn oder- gehalt, Höhe der Zuschläge und welcher Art diese sind, Urlaubs- sowie Weihnachtsgeld, Abrechnungszeitraum, weiterhin Beginn und gegebenfalls Ende der Beschäftigung des Arbeitnehmers.

Insbesondere für die erste Abrechnung eines Mitarbeiters ist ein großer Zeitaufwand erforderlich. Sind erst einmal die Grunddaten in Ihrer Buchhaltung vorhanden, wird es ein wenig leichter. Möchten Sie gerne, dass unser Steuerberater Team für Sie die Lohn- und Gehaltsabrechnungen übernimmt? Wir heißen Sie jederzeit bei uns herzlich willkommen und übernehmen gerne diese leidige Arbeit für Sie! Hierfür benötigen wir einfach nur die betreffenden Daten und Sie erhalten umgehend das Ergebnis.

Erfahrung und Wissen sind unser Motto