Prozessführung bei Finanzgerichten

Sind Sie mit Ihrem Steuerbescheid nicht einverstanden, können Sie innerhalb einer Frist von einem Monat einen Rechtsbehelf (auch Einspruch genannt) einlegen. Diese beginnt mit dem Tag der Bekanntgabe des Bescheides, 30 Tage später um 00.00 Uhr endet sie. Ihre Angaben werden durch das Finanzamt meist noch einmal neu berechnet und in allen Bereichen überprüft. Wird dem Einspruch stattgegeben, erhalten Sie einen sogenannten Abhilfebescheid – also praktisch einen geänderten Steuerbescheid. Im ungünstigen Fall wird der Rechtsbehelf als unbegründet abgelehnt.

Können und möchten Sie diese Entscheidung nicht akzeptieren, bleibt Ihnen nur der Weg zum Finanzgericht. Dies bedeutet, dass Sie Klage einreichen müssen. Die Frist zur Einreichung beträgt – ebenso wie für den Rechtsbehelf – wiederum einen Monat. Das Prozedere vor dem Gericht gestaltet sich in der Regel wie folgt:

Sie reichen beim Finanzgericht Ihre Klageschrift ein, wobei diese eine Begründung beinhalten sollte. Letztere muss in jedem Fall gut belegt sein, möglichst bereits durch Beweismittel, beispielsweise in Form von Dokumenten.

Der Beklagte, in diesem Fall das Finanzamt, erwidert durch einen Schriftsatz innerhalb des vom Richter festgelegten Zeitpunktes.

Meist kommt es dann zur mündlichen Verhandlung, in welcher zunächst der Vorsitzende des Gerichts oder der Berichterstatter über den wesentlichen Inhalt der Akten Aufschluss gibt.

Hernach werden beiderseits die Anträge gestellt sowie auch begründet. Im Anschluss daran wird die Angelegenheit erörtert, das Finanzgericht nimmt darüber ein Protokoll auf.

Nach Beendigung der Erörterung schließt der Vorsitzende die mündliche Verhandlung und verkündet das Urteil. Die schriftliche Entscheidung durch den Richter wird zu einem späteren Zeitpunkt zugestellt.

Für einen positiven Ausgang des Verfahrens zu Ihren Gunsten ist es wichtig, sich auf ein sehr gutes Fundament zu stellen. Um dieses zu schaffen, sollten Sie über umfangreiche Kenntnisse im Steuerrecht verfügen. Ansonsten sind Ihre Chancen äußerst gering, den von Ihnen angestrebten Prozess zu gewinnen. Verlieren Sie, werden Ihnen die Kosten zur Last gelegt, sowohl die beim Gericht als auch beim Kläger entstandenen. Mit der Beauftragung eines ausgebildeten Steuerberaters oder Rechtsanwalts können Sie das Risiko zu verlieren, deutlich verringern.

Beauftragen Sie uns, befreien wir Sie von sämtlichen Aufgaben. Wir schreiben für Sie die Klage einschließlich Begründung, arbeiten den Schriftsatz der Gegenseite gründlich durch, Sie brauchen nicht einmal selbst zum Prozess erscheinen. Selbstverständlich halten wir für Sie auch die jeweiligen Fristen im Auge. Mit unserem Fachwissen und unserer hohen Kompetenz erhöhen sich die Chancen auf einen Prozessgewinn um ein Vielfaches.

Hinzu kommt, dass wir bereits im Vorfeld überaus gründlich prüfen, ob es überhaupt Sinn macht, Klage einzureichen. Sicher können wir nicht den Ausgang eines Prozesses voraussagen. Durch unsere umfangreiche Erfahrung und enge Zusammenarbeit mit Steuerrechtsanwälten ist es jedoch möglich, eine gute Einschätzung abgeben zu können. Dadurch helfen wir Ihnen im Vorhinein, unnötige Verfahrenskosten zu vermeiden. Wenden Sie sich vertrauensvoll an uns, nur das Beste ist uns gut genug für Sie!

Erfahrung und Wissen sind unser Motto