Mitwirkung bei steuerlichen Betriebsprüfungen

Im Geschäftsleben taucht immer mal wieder der Begriff „Mitwirkung bei steuerlichen Betriebsprüfungen“ auf. Was genau darunter zu verstehen ist, wissen nicht allzu viele Menschen. Aufgabe derselben ist es, die erklärten Einkünfte des betreffenden Unternehmers einer Überprüfung zu unterziehen. Die Aufgabe der dafür eingesetzten Person ist es, die Sachverhalte vor Ort in Augenschein zu nehmen. Hernach erstellt der Prüfer eine Beurteilung, wofür er die aufbewahrungspflichtigen Unterlagen der Firma heranzieht. Dazu gehören beispielsweise die Finanz- sowie Anlagenbuchhaltung und weitere steuerlich relevante Dokumente und Daten.

Bei Großunternehmen hat sich ein durchschnittlicher Prüfungsturnus von drei bis vier Jahren herauskristallisiert. Kleinbetriebe hingegen werden in der Regel alle 15 bis 20 Jahre einer Kontrolle unterzogen. Eine Betriebsprüfung muss zuvor in Form einer schriftlichen Anordnung rechtzeitig bekanntgegeben werden. Diese erhalten Sie etwa zwei Wochen vor dem Termin. Ein Hinweis für Klein- und Mittelbetriebe kann sein, wenn Ihr Steuerbescheid unter dem Vorbehalt der Nachprüfung erteilt wurde. Teilweise können Sie auch eher mit einer Überprüfung rechnen, erfahren Sie zuvor, dass Fahndungen innerhalb Ihres Branchenbereiches erfolgreich waren.

Wir haben Ihnen einige Tipps zur Vorbereitung auf eine Betriebsprüfung, durchgeführt in Ihrem Unternehmen, zusammengestellt:

Halten Sie einen angemessen Arbeitsplatz für den Prüfer bereit.

Sorgen Sie dafür, dass ein kompetenter Mitarbeiter für Fragen zur Verfügung steht. Klären Sie ihn über seine Pflichten zur Auskunftserteilung sowie die Rechte und Grenzen des Prüfers auf.

Erteilen Sie auch der weiteren Belegschaft Auskunft über die Anwesenheit des Betriebsprüfers und bereiten Sie betreffenden Personen vor. (Sie dürfen nur befragt werden, wenn die auskunftspflichtige Person nicht in ausreichendem Umfang ihrer Aufgabe nachkommt.)

Beachten Sie die wesentlichen Grundsätze bezüglich der elektronischen Betriebsprüfung, darunter beispielsweise in Bezug auf das Zugriffsrecht des Prüfers sowie die Datenaufbereitung.

Kontrollieren Sie zuvor, ob sämtliche prüfungsrelevanten Daten sowie Unterlagen bereitliegen. Dazu gehören unter anderem Belege und Verträge.

Sollte Ihnen der angesetzte Termin für einen bestimmten Tag nicht recht sein, besteht meist die Möglichkeit einer Verschiebung nach Rücksprache mit dem Prüfer.

Auch, wenn Sie als Unternehmer eine absolut weiße Weste aufzuweisen haben, macht sich oftmals Nervosität breit. Schließlich sind Sie auch nur ein Mensch und es können Ihnen unbewusst Fehler unterlaufen sein. Diese passieren teilweise auch während des Gespräches mit dem Prüfer, sollten Sie sich nicht zu 100 Prozent in dem Metier auskennen.

Machen Sie sich keinerlei Gedanken, wir sind jederzeit für Sie im Einsatz, um diese etwaigen Probleme aus der Welt zu schaffen. Gerne sichten, prüfen und aufbereiten wir Ihnen zuvor die entsprechenden Unterlagen in unserer Kanzlei. Möchten Sie, dass wir bei der Betriebsprüfung – gleich ob in Ihrem Unternehmen oder in unserer Kanzlei – dabei sind, ist das für uns keine Frage, sondern eine Selbstverständlichkeit. Gleichfalls sorgen wir für adäquate Stellungnahmen, übernehmen schriftliche und telefonische Aufgaben, führen die Schlussbesprechung mit dem Prüfer durch und vieles mehr.

Erfahrung und Wissen sind unser Motto